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Compi-Spass Texte Geräte Inbetriebnahme
08.01.2003 von guido

Geräte Inbetriebnahme

Quelle: Unbekannt!




Wenn Du ein neues, Dir absolut unbekanntes Gerät auspackst,
wirf vor allem sofort und ungelesen die Gebrauchsanweisung und die Installationsanleitung weg.
Darin stehen sowieso nur Dinge, auf die man früher oder später von selbst kommt.

Dann zerlege das Gerät unbedingt in seine Einzelteile, um Dich über die Innereien zu orientieren.
Dies ist ja der einzige Weg, um alles zu sehen und zu verstehen.
Entferne hierzu alle Schrauben, besonders die plombierten. Je mehr, desto besser.
Der Azubi wird mit Bewunderung zu Dir aufsehen,
wenn Du die x-verschiedenen Einzelteile alle in die gleiche Schachtel hineinwirfst.
Wegspickende Federn, Schräubchen und Dichtungen schenke ja keine Beachtung, denn Zeit ist Geld.

Liegen die Eingeweide des ganzen Gerätes offen zutage,
so wühle mit Schraubenzieher und Zange kräftig darin herum.
Dies wirkt sich zum abreagieren allfällig aufgetretener Nervosität äusserst positiv aus.
Hast Du Dich alsdann ins Bild gesetzt, wie die Sache zu laufen hat,
setze die Teile in Deiner gekonnten Art wieder zusammen.
Ein Aufbauschema ist nur für Anfänger, Könner schütteln das alles aus dem Handgelenk
und analysieren den Pfupf bei der Inbetriebnahme, um zu erkennen, ob noch etwas fehlt.
Technisches Gefühl ist eben das A und O.

PS: Wie mir nicht unsympatische Kunden versichern, soll diese Inbetriebsetzungsmethode
zudem schlagartig vertiefte Produktekenntnisse vermitteln.




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